'Tallin Music Week': 28. März bis 1. April 2012
Diesmal ging die Reise via Stockholm zur ‚Tallinn Music Week 2012’ in die Hauptstadt von Estland. Einer offiziellen Einladung folgend und wie schon so oft, begleitete ich Stefan Reichmann, den künstlerischen Leiter des Haldern Pop Festivals. Die Mission: Musikalische Entdeckungen, diesmal im Osten Europas. Schön war übrigens, dass das Gekrame im Portemonnaie ein Ende hatte. Estland ist in der EU und hat den Euro!
Tallinn, das historische 'Reval' präsentierte sich als liebevoll restaurierte, norddeutsch geprägte Hansestadt des späten Mittelalters. Estland ist, mit nur 1.5 Mio Einwohnern, zwar ein kleines Land, hat dafür aber einen landesweit flächendeckenden Internetzugang. Gesprochen wird übrigens eine finno-ugrische Sprache.
Die nächtliche Innenstadt mit ihren Pflasterstraßen ist eine vor allem bei Schweden, Finnen und Briten populäre Partymetropole, deren zahllose urige bis schräge Clubs und beeindruckende Säle aus Sowjetzeiten an vier Abenden aus allen Nähten platzten. Aber nicht nur die historische Kulisse macht Tallinn zum idealen Ziel für einen verlängerten Wochenendtrip: Wir haben ausnahmslos vorzüglich gespeist und (nicht nur Vodka) getrunken. An dieser Stelle gebührt den Veranstaltern ein großes Kompliment für die makellose Organisation und überwältigende Gastfreundschaft, die den Delegierten zuteil wurden.
1. Das Grußwort des estnischen Präsidenten Toomas Hendrik Ilves kreiste um die Idee der Freiheit und offenbarte seine überraschend detaillierten Kenntnisse der Popmusik.
2. Zeitungsausschnitte schildern die legendäre 'Valli Baar' als Star in estnischen Filmen.
3. 'Peppersack', das klingt vertraut.
4. Schon wieder ein deutscher Name: 'Karl Friedrich'... aber die niederdeutsche Hanse-Geschichte, klingt auch immer noch in estnischen Ausdrücken wie 'supp', 'plats' usw. an.
5. Das Rathaus: 600 Jahre alt und liebevoll restauriert.
6. Die örtliche Marzipanmanufaktur. Wer hat's erfunden? Lübeck oder Reval? (Eigentlich die Mauren, von denen die Sizilianer das Rezept hatten, das dann wiederum...)
7. Restauratoren auf einem Gerüst in der alten Gildehalle. Am Eingang erwarteten die Gäste schon ein paar hundert gut gefüllte Vodkagläser und herzhafte Häppchen, die leider auf kein Foto passten.
8. Das immer noch beeindruckende 'Soprus'-Kino. Zur Linken fanden wir die kuschelige Vailli Bar und den laut schwatzenden Matjuschkas. Eine ganz gut Gelaunte kniff alle Herren unter 60 prüfend in die Oberschenkel... Rechts der Säulenfassade versteckt sich der Eingang zum Konzertsaal. Der frühere Haupteingang steht ganz im Zeichen des Glücksspiels.
10. Im Inneren des Soprus eine gutsortierte Bar mit sehr nettem Personal und einem ersten Sprachkurs: napsud = schnaps, vesi = water, vein = wine, ölu = beer and siider = cider, maiustus = sweets, mahl = juice.
11. Am Samstag schlug Martin, der Booker eines bekannten britischen Festivals, den Besuch des KGB-Museums im 23. Stock des 'Sokos Hotel Viru', es gab ne Menge zu lachen.
12. Hafenpanorama von der nördlichen KGB-Terrasse. Dieser privilegierte, strategische Weitblick war bis vor 20 Jahren nur Agenten vorbehalten.
13. Ausblick nach Osten über die Altstadt mit Burgberg und die (teils zugefrorene) Ostsee.
14. Der KGB-Schreibtisch im Funkraum, "wie die Russen ihn uns hinterlassen haben". Der russische Geheimdienst hatte 60 der 423 Zimmer verwanzt und hörte mit.
15. Ein komisches Talent, unsere strenge Führerin.
16. Lustig: Der KGB überführte unehrliches Personal mit kleinen 'verlorengegangenen' oder 'vergessenen' Portemonnaies, wie diesem. Wer sie neugierig öffnete, wurde mit einer praktisch nicht mehr entfernbaren Tinte besprüht und als 'Dieb' markiert.
17. Dutzende von praktisch rund um die Uhr geöffneten Blumenständen. Wer die wohl alle kaufen sollte? Wir haben nie jemand Blumen kaufen sehen.
18. Musiker in der legendären Valli Bar.
19. Schönheit in Tallinn. Eine von hunderten, denen wir nachsahen. Nicht alle sahen so historisch aus.
20. ein anonymer Delegierter posiert hinter dem KGB-Schreibtisch mit dem legendären Roten Telefon - ohne Wählscheibe.
Opgelet: wist U dat...
er in het kader van de internationalisering van de creatieve industrie in Limburg waarderingssubsidies te vergeven zijn? Voor het professioneel laten vertalen van communicatie- en promotiemateriaal kan men bijvoorbeeld zonder al te veel problemen tot? € 1000 aan subsidie ontvangen. Volgens de Kamer van Koophandel maken maar weinig bedrijven en instellingen gebruik van deze regeling.
Citaat:
categorie C
Waarderingssubsidies internationalisering creatieve industrie worden verstrekt wanneer de activiteiten een bijdrage leveren aan het initiëren en versterken van internationale samenwerking binnen de creatieve industrie in Limburg. Subsidie wordt verleend voor het professioneel laten vertalen van communicatie- en promotiemateriaal (flyers, programmaboekjes, webteksten, advertenties) met als doel het profileren van projecten van Limburgse creatieve ondernemers over de grenzen heen.
Best Small European Festival 2011...
Haldern!
Die frohe Kunde aus Groningen ist zugleich auch eine Bestätigung der Prophezeiung des Guardian Anfang 2011: Letztes Wochenende wurde das Haldern Pop Festival von festivalawards.com zum 'Best Small European Festival' gekürt. Die durchaus schmeichelhafte Bewertung basiert auf den Stimmen von zahlreicher Musikjournalisten.
Bei dieser dritten, rekordträchtigen Folge der Festivalawards wurden über 350,000 Stimmen abgegeben. 200 Festivals aus 32 Ländern hatten sich für die Auszeichnung beworben.
Auch Dialect Communication darf sich für diesen Erfolg ein wenig Elfenstaub von den Schultern klopfen und sagt Danke!
http://eu.festivalawards.com/news/and-the-winners-are/Fotolink: https://www.facebook.com/photo.php...
Interview with Isaak Zwartjes at the opening of his installation in Odapark Venray (NL)
Izaak Zwartjes Odapark 10-11 from Wolfgang Linneweber on Vimeo.
Druckfrisch: Die neue dmotion mit Mock
Auch in der aktuellen Ausgabe von dmotion, dem Kundenmagazin von Daihatsu, steuerte Mock wieder einen Cartoon bei. Diesmal wurde die sprichwörtliche Genügsamkeit der japanischen Automarke thematisiert. Hier der link zum Download des übrigens immer unterhaltsamen Magazins: http://www.daihatsu.de/opencms/export/sites/daihatsu/de/de/_common/downloads/d_motion_2_2011_download.pdf
Druckfrisch: netpointer 2011 - Das Kundenmag der netpoint media gmbh
Eine Woche vor der Kölner Messe für Onlinemarketing 'dmxco' liegt der neue netpointer vor, für den ich wieder gerne Organisation und Redaktion übernommen habe. Der gedruckte Newsletter informiert ausgesuchte Planer, Gestalter und Strategen über neue Werbeformen und Umfelder im Web - und sorgt hoffentlich wieder für das eine oder andere Schmunzeln. Hier ein paar Highlights:
Unter dem Titel 'So gut ist digital' beantwortet der immerjunge Tim Renner ausführlich und überaus geduldig meine Fragen zu seinem Buch 'Digital ist besser'.
www.motor.de, die Online-Plattform des Labelbetreibers, bündelt zahlreiche Aspekte und Funktionalitäten von Musik-Label und -Magazin. Das Buch aus seiner und der Feder seines Bruders Kai-Hinrich Renner liegt übrigens auch als App im iBookstore vor.
Angesichts der Ödnis des grassierenden computergenerierten und oftmals sogar gebührenfinanzierten Dudelfunks wird Onlineradio immer populärer. Der netpointer stellt zwei sehr unterschiedliche Konzeptionen vor: detektor.fm mit seinem Mix aus engagiertem Journalismus und intelligenter, neuer Musik finde ich persönlich hoch interessant. Redaktionell ernsthaft und von einigem Tiefgang bleiben unsere grauen Zellen aktiv und werden dennoch bestens unterhalten. Doch auch das lernfähige Aupeo.com hat seine Reize, schmiegt es sich doch mit zunehmender Nutzung immer perfekter an den individuellen Geschmack des Hörers an.
Ökologisch vielleicht hinterfragbar, begeistert Tuning dennoch Millionen automobilisierter Zeitgenossen und bietet sich deshalb als facettenreiches Werbeumfeld an. Der Seitenbetreiber ist Arnold Kleitsch, ein schwäbischer Diplomingenieur, bürgt bei www.tuningsuche.de für die nötige Seriosität in Inhalt und Auftritt und konnte bei mir einige Wissenslücken bezüglich der ästhetisch-technischen Optimierung des Deutschen liebsten Kindes füllen.
Besonders lustig fand ich die Zusammenarbeit mit www.spielen.de: Es galt, ein Kreuzworträtsel zu stricken, das sich online spielen lässt. Der Hintergrund: Onlinespiele binden die so begehrte Aufmerksamkeit der Nutzer besonders intensiv.
Und wie immer gehört das letzte Wort unserem vielfach ausgezeichneten Cartoonisten Mock. Seine St(r)ichelei zur weltweit dominierenden Online-Community will ich Ihnen nicht vorenthalten.
Den aktuellen und alle vorher erschienenen netpointer finden Sie hier als pdf.: http://www.netpoint-media.de/inside/netpointer.html
Viel Spaß bei der Lektüre!
Haldern 2011
Eine stilistische Vielfalt wie nie zuvor und das ideale Publikum dafür, Wetter das gerade noch so mitspielte und ein überwältigendes Medienecho - das war Haldern 2011.
Ich habe natürlich, bis auf ein Wahnsinnskonzert von Warpaint im Spiegelzelt, wieder alles verpasst. Hinter den Kulissen lauerte schließlich - nicht nur für mich - jede Menge Arbeit. Aber für all jene, die Haldern nicht live erleben konnten, wird es ja den Kinofilm geben. Finanziert wird er per Crowdfunding via www.sellaband.de.
Es war wieder ziemlich anstrengend, aber es hat mir, wie immer eine Menge Spaß gemacht und neue Freunde habe ich auch gefunden! Wahrscheinlich war dies mein letztes Haldern, aber das sage ich ja jedes Jahr...

Dirk Brauner Samstagnacht bei der Backstageparty. Er baut wahrscheinlich die besten Mikrophone der Welt.

Finale mit illegaler Disco auf der Hauptbühne. Das letzte
Aufbäumen...

Stickerei in einem uralten Küchentuch am Mittwoch. Wie
passend, der Spruch. Schluchz.

Ich sah es sofort. Dieser US- Tourmanager hat Klasse und trägt eine eindrucksvolle Brille von Funk. Wie ich.

Joe Foster zeigt mit dem Finger drauf: Haldern wird gelobt - in einem Buch von und über British Seapower. 'Do It For Your Mum'.

The benchmark for music journalism. Richard Foster's and
Damian Leslie's shedcasts and oh so witty musings on Haldern. Always my
first post-Haldern bedtime reading!

Warpint bassist Jenny Lee Lindberg hugging Ivonne! A great performance of female, dreamy psychedelic rock in the spiegeltent and a
lovely fourpiece.

Legendary Joe Porn of musicglue.com with unknown baby. Not his...

Mittwochnacht, die Nacht der Improvisation. Bis zuletzt
hatte so manch einer null Ahnung, wo er sein müdes Haupt betten würde.
Letzte Rettung: Gegen 2.30h in einen der Wohnwagen im Backstagebereich des
Spiegelzeltes zu klettern und umgehend das Bewusstsein zu verlieren. Vorher
aber gabs noch was zu lachen...

Auch dieses Jahr konnte ich mich bei der Betreuung der
MedienvertreterInnen wieder auf mein reaktionsschnelles, vielsprachiges Team
verlassen. Tausend Dank, Lars und Nina!!!
Links:
http://www.alkmaarsnieuwsblad.nl/nieuws/
www.haldern-pop.de
http://www.zeitraster.de/blog/?p=824
http://www.incendiarymag.com/pod/
http://www.ksta.de/html/artikel/1312975150081.shtml
The Eglu - Eier im eigenen Garten ernten

The Eglu. Innovative Hühnerbehausungen für den heimischen Garten
Dioxinskandal, EHEC-verseuchtes Gemüse... vergiftet ist allenthalben, was doch eigentlich gesund sein sollte. Kein Wunder, dass 'Urban Gardening' und Hühnerhaltung im Reihenhausgarten so en Vogue sind. Leicht zu reinigen, voll mobil, winterfest und 'fox-proof' sorgt das Eglu für den Familienanschluss des überraschend sympathischen Federviehs. Wer weiß schon, dass die Hennen gern auf den Arm genommen und gestreichelt werden wollen und kommen, wenn man sie beim Namen ruft. Interessant: Die Frauen-WG braucht übrigens keinen nervigen Hahn.

Auch wenn sich deutsche Medien traditionell sehr zurückhaltend gerieren, wenn's um darum geht Produktinnovationen vorzustellen, so konnte sich Dialect Communication mit den Gentlemen von Omlet doch über ein paar sehr nette Print-Features und Testimonials glücklicher Hühnerhalter freuen. Zwei TV-Produktionen haben das Thema gern aufgegriffen, eine das patente Hennengehäuse (samt Bewohnerinnen) zum Testen geordert. Kein Zweifel, dem Ei aus heimischem Garten gehört die Zukunft. Und die hat längst begonnen.

Garry Mulholland, The Observer, 12. Mai 2011
Wenn man zum zwanzigsten Pint einen Observer mit so einer schmeichelhaften Notiz in die Hand gedrückt bekommt, dann bekommt Papier eine extrem sinnliche Haptik. Speziell wenn der britische Zeitungsklassiker von Glastonbury Impressario Martin Elbourne überreicht wird. Fast zehn Jahre Pressearbeit für das Haldern Pop Festival waren gut genutzte Lebenszeit, die Tage bein 'Great Escape' in Brighton ein, wenngleich anstrengender, Spaß in angenehmer Gesellschaft ganz überwiegend sympathischer Musikfanatiker.
Fardou Keuning im Odapark
Die kesse Biene aus Amsterdam lässt in ihrer niederländischen Heimat allenthalben die Augenbrauen hochrutschen. Freizügige Videos vom Spanienurlaub mit ihrem selbstgebackenen idealen Liebhaber 'Gigo' und morbide Skulpturen aus unedlen Materialien sorgen für Entsetzen bei prüden Moralaposteln und Begeisterung bei toleranteren Kunstfreunden.
Nach einer eindringlichen Performance mit ironisch augenzwinkernden Elementen, z.B. wie lustig zappelnden Puscheltierchen zwischen Uncanniyness und dem harmlosen Charme von 'Toy Story', beantwortete sie auf dem notorischen Sofa nicht immer bequeme Fragen zur Installation im Projektraum des Odaparks und ihren persönlichen Motiven.
Ach hätte ich doch die Zeit, alles auf Deutsch zu untertiteln! Ein Videokurs bringt hoffentlich bald dei Lösung der Sprachverwirrung auf dieser Seite.
Toch veel kijk- en luisterplezier gewenst,
Linne!
'Unterwegs in der euregio-rhein-maas nord'
Die neue Freizeitkarte der Euregio Rhein-Maas-Nord im Maßstab 1:100.000 zeigt auf ihrer Rückseite einen Index und ausgewählte Innenstadtpläne und lädt zum Entdecken unserer so facettenreichen, zweisprachigen Grenzregion ein.

Mit großem Vergnügen habe ich das zweisprachige Beiheft der aktuellen Karte betextet. Die besondere Herausforderung: Jeweils zirka inspirierende 120 Wörter mussten reichen, um die etwa 80 ausgewählten Ausflugsziele auf 40 Themenseiten zu beschreiben.
Karte und Beiheft kommen in einer praktischen wetterfesten Mappe und liegen bei den Mitgliedskommunen und -kreisen gratis aus. Da heißt es zugreifen, solange der Vorrat reicht! Op= op, wie der Niederländer sagt... Mein Dank gilt der euregio rhein-maas-nord und insbesondere Projektkoordinator Armin Möller für die angenehme Zusammenarbeit bei diesem, insbesondere was die Koordination betrifft, ziemlich anspruchsvollen Vorhaben.
Netpointer im neuen Outfit
Social Media: the new buzz. Der 'analoge' Newsletter der netpoint media gmbh - 'netpointer' - kommt denn auch mit einem menschenwimmelnden Festivalmotiv viel magaziniger als gewohnt um die Ecke. Inhaltlich ist der ökologisch produzierte Zwölfseiter, der zur dmexco 2010 erschien und dort 20.000 LeserInnen fand, nicht ohne Brisanz:
Berater und Dozent Boris Lakowski polarisiert mit seinen 'Thesen für den Tresen' und fordert bei der Branche mehr Ehrlichkeit ein, last.fm erlaubt eine noch genauere Adressierung der Festivalcrowd und zwei innovative Verlage beweisen, dass sich analoger Print und Online gegenseitig prima beschleunigen können. Ein echter Eye-Opener bzgl. des gutsherrlichen Gebarens der Öffentlich Rechtlichen ist das Interview mit Holger Kreymeier, dem Betreiber von www.fernsehkritik.tv. Zuguterletzt adressiert Cartoonist Mock seinen Lebensmüden mit dem Appell: "Halt! Tun Sie's nicht. Man kann doch über alles twittern."
Den aktuellen netpointer finden Sie hier zum Download als .pdf!
'Cocquelicot': Charmante Pariserin über Tod und Eros im Odapark
Haidée Henry - Interview at Odapark Venray (NL) from Wolfgang Linneweber on Vimeo.
Am 26. September 2010 durfte ich mit Haidée Henry eine ebenso attraktive wie kapriziöse Künstlerin auf das schon medien-notorische Sofa des Odapark Venray bitten. Die Ausnahmestudentin der berühmt-berüchtigten Annette Messager titelte ihre Ausstellung von Installationen und Zeichnungen 'Cocquelicot' (Klatschmohn), kam entsprechend in antrazit und rot gewandet und parierte meine 10 1/2 Fragen raffiniert und unberechenbar.
Der Titel bezieht sich übrigens auf den Klatschmohn, der nach dem Gemetzel auf den Schachtfeldern erblüht. Es geht um Tod, zoophile Erotik und Disziplin. Henrys selten gezeigte erotischen Zeichnungen dienen übrigens, so erfuhren wir en passant, auch als Konzept-Skizzen für ihre Installationen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann die Ausstellung noch bis 4. Dezember 2010 sehen!
Reif für die Insel
Nach Vlieland zum ‚Into The Great Wide Open’-Festival.
Nachdem ich voriges Jahr die freundliche Einladung unseres Label-, und jetzt auch Festivalkollegen Ferry ausschlagen musste, war ich dieses Jahr in der Pflicht - und hatte auch wirklich Lust auf das Inselabenteuer. Wir, Ivonne und ich, hatten noch nie einen Fuß auf eine Watteninsel gesetzt und die bruchstückhaften SMS-Botschaften vom Excelsior-Labelbaas Ferry Roseboom waren durchaus geeignet unsere hoch gespannten Erwartungen noch zu steigern.
Haldern Pop Festival 2010
Tatkräftige Unterstützung fand ich dieses Jahr in Nina Ketels und Lars
Schleibach, Ivonne hielt uns, umsichtig wie immer, den Rücken frei.
'Klima im Wandel der Zeit'
Der allgemeine Tenor: Eine der gelungensten Editionen ever, trotz oder gerade wegen des schrägen Mottos. Das vielseitige Programm mit 47 Bands, darunter Triggerfinger, Rox, The National, The Tallest Man On Earth, Delphic, Blood Red Shoes und Serena Maneesh, wurde allgemein gelobt, die Spiegelzeltdiskussion ist versachlicht und mit den Themen 'Übergang' und 'Nachhaltigkeit' wurde das Bewusstsein für die eigene Vergänglichkeit - besonders der Macher - geschärft.
Dirk Claesen - Abbild und Wirklichkeit
Die Arbeit des belgischen Modellbauers Claesen ist interessant, wenn es darum geht, die Ränder des Kunstbegriffes zu erkunden. Seine Arbeitsweise und die von ihm gefertigten hyperrealistischen Modelle von noch existierenden oder längst ausgestorbenen Tieren und Menschen werfen eine Reihe spannender Fragestellungen auf, die durchaus in einer Kunstinstitution gestellt und beantwortet werden sollten.
Beim Interview mit Dirk Claesen, im Rahmen der Eröffnung am Sonntag 13. Juni 2010/ 11h im Odapark Venray, sollen diese Fragen beantwortet werden.
Nederlands voor Kaldenkerkenaren
links: Nina Ketels | rechts: Wolfgang Linneweber
Onze eerste cursus Nederlandse en Limburgse cultuur onder de leiding van 'juf' Nina Ketels was zo'n groot succes dat zelfs radio L1 op bezoek kwam. Inmiddels werden we zelfs al gevraagd, om ook een cursus Duitse taal en cultuur voor Limburgers aan te bieden.
Bij interesse stuur gewoon een mailtje naar: info@dialect.de
Binnenkort staat ook de launch van een eigen website gepland: www.nettetaal.de
DEUTSCHLAND GEHT EINKAUFEN
Nicht genug damit, dass am Freitag 2. April 2010 meine reizende Freundin Ivonne einen sehr runden Geburtstag feierte, vorher war mir noch die Ehre zugefallen, eine Eröffnungsansprache halten zu dürfen. Die Eröffnung der Fotoausstellung von Maarten Kuypers in einem ehemaligen Lampenladen mitten in Venlos KreativQuartier Q4 lockte urplötzlich 50 vornehmlich Kreative in das mit lebensgroßen Fotografien deutscher Kauftouristen ausstaffierte Etablissement.
Mock stellt aus
Die seltene Gelegenheit, den scheuen Cartoonisten live zu erleben bzw. sein Oeuvre in seiner ganzen Breite zu erfahren, bietet sich ab Samstag 27. März 2010 in der Werner-Jäger-Halle, Nettetal-Lobberich.
Die Ausstellung läuft bis 9. Mai 2010. Zur Eröffnung am Samstag 27. März/ 16 Uhr spricht der Kölner Cartoonist und Galerist Dirk Meissner.
Der Autor dieser Zeilen muss wegen einer frischen Nasen-Korrektur leider unsichtbar bleiben.
Infos: 02153 95880
Künstlergespräch mit Martijn Engelbregt, 11. März 2010, Stadhuis Venlo

Das Erinnerungsfoto, aufgenommen von Martijn Engelbregt
Das höchst lebendige Künstlergespräch mit Martijn Engelbregt am Donnerstag 11. März 2010 im historischen Rathaus von Venlo war ein voller Erfolg, zumindest was den Verlauf und den Beifall angeht. Es hätte indes ein bisschen voller sein dürfen. Immerhin war die Crème der nordlimburgischen Kunstszene anwesend, Bürgermeister Hubert Buls hatte die einleitenden Worte gesprochen und saß in der ersten Reihe.
Die Arbeit von Martijn Engelbregt lässt sich nicht ohne weiteres an einen Nagel hängen, ist doch die Gesellschaft selbst das Material dieses ‘Social Artist’. Entsprechend komplex gestaltete sich auch die Aufbereitung der enorm ‘tiefen’ Materie, wobei die aktuelle Neoninstallation ‘ZIJ MET ONS’ in der Giebelnische der Renaissancefassade gleichsam nur die Spitze eines künstlerischen Eisbergs darstellt.
Als Beute durfte ich ein signiertes Exemplar von ‘Dit is Nederland’ nach Hause tragen: “Voor ONZE Linne.”
Eine Sounddatei des in niederländischer Sprache geführten Gesprächs finden Sie hier. Ein Video hoffe ich in Kürze noch von Mieke Smits zu bekommen.
Links:
www.nisvenlo.nl
www.egbg.nl
www.hklimburg.nl
www.noacademy.org
Mock stellt aus!
Eine seltene Gelegenheit, den Meister des garstigen Striches hautnah zu erleben, bietet sich Ende März in Nettetal-Lobberich. Mehr gibt der Text aus WESTZEIT 3/ 2010 preis.
Mock - Cartoons (27.03.-09.05.)
Eröffnung Samstag 27.03. 16 Uhr
Werner-Jäger-Halle, Nettetal-Lobberich, An den Sportplätzen
Geöffnet: Mi, Sa + So 15-17 Uhr
Info: NetteAgentur 02153-9588-0
Kunst in der Nische
Keiner konnte, und ich habe mich gerne geopfert. Ich ahnte ja nicht, dass sich mein Medienauftritt für die Venloer Stichting De Nis als vermintes Terrain entpuppen sollte...
Vandalisme is een reuze probleem...
... als het gaat om kunst in de openbare ruimte. afgelopen week heb ik de kans kunnen pakken, om het met de curators van het odapark venray daar eens over te hebben. in het kader van vlakwaterverhalen hebben Marijke Cieraad en Theo Lenders gekke dingen meegemaakt. hoor en kijk hier hun avonturen!
veel plezier.
een tekstbestandje als pdf kunt u binnenkort hier downloaden.
eine deutsche version als pdf steht hier kurzfristig zur verfügung.
De Nachtwacht 2009
Diesmal lag der Fokus des alljährlichen Rundgangs, aus dem Zentrum des kreativen Maasquartiers verschoben, auf dem kalten, kahlen Nolensplein. Fünf heimelig illuminierte Gewächshäuser beherbergten Bühnen für fünf kreative 'Sub-Kulturen', ein sechstes behauste Beppos Glühweinstand. (Ich hatte vier!)
Cartoonist 'Mock' in Cicero 12/2009

Elinor Ostrom (76) weist nach dass ein Management 'öffentlicher' Resourcen ohne den Staat möglich ist und bekommt dafür als erste Frau den Nobelpreis für Wirtschaft. Katrin Horn sprach mit der Wissenschaftlerin und Mock hat das Interview mit drei Cartoons illustriert.
Wir freuen uns mit ihr - und Mock!



M Pour Montréal 2009

Skyline, gesehen vom Mt. Royal, in der Sonnenbrille von Dijana Lakus
(Radar-Festival, Kroatien)
Immer wieder schön ist es doch, wenn man in der Welt herum kommt. In meiner Eigenschaft als Pressesprecher des Haldern Pop Festivals habe ich deshalb die Einladung nach Montréal gerne angenommen und bin am 18. November 2009 mit Stefan Reichmann, dem Booker unseres niederrheinischen Festivalkleinods in den Flieger gestiegen.
Rond Poezie
totaal oraal...
Nach dem Erfolg der Kunstaktion ‘Rond Frida’ (Kahlo) in 2008 startete die limburgische Kunststiftung ‘Rondzien’ Anfang 2009 ihr neues Projekt ‘Rond Poëzie’, in dem 34 Bildende Künstler und 15 Autoren aus der Regio Venlo bzw. dem Raum Nettetal zusammenarbeiten.
Mauerfall: 9. November 1989
Zu Gast beim Omroep Venlo
Die Mail von Victor Tabbers kam aus heiterem Himmel. Ich hatte unsere Verabredung natürlich längst vergessen. „Niet vergeten, vanavond 19 uur!“
‚Im Westen Nichts Neues’ heißt die wöchentliche Sendung, die sich, nicht ganz unproblematisch, den Titel von Remarque’s Kriegstagebuch leiht. Als Radioformat für Niederländer, die neugierig auf die ‚deutschsprachige’ Kultur sind, geht der Titel natürlich durch und hilft, das Warten auf den nächsten (gleichnamigen) Konzertabend verkürzen.
Rheinische Post - 7. September 2009

Wolfgang Linneweber in Aktion beim Haldern-Pop-Festival – viele Projekte am Niederrhein betreut er mit seiner Agentur Dialect Communication. In Krefeld war
er als Student des Industrie- Design an der FH Niederrhein.
Foto: RP-Archiv: Andreas Endermann
"Krefelder, kommt nach Venlo"
INTERVIEW Wolfgang Linneweber studierte an der Werkkunstschule und war Mitglied der legendären Fluxus-Zone. Heute betreut er die Kunstszene der Krefelder Partnerstadt Venlo. Im Gespräch mit der RP lotet er Chancen und Versäumnisse der Städtepartnerschaft aus.
Haldern 2009

Michael Kolepke unterdrückt mich im Produktionsbüro
Und schon ist das 26. Haldern Pop Festival wieder Geschichte. Wieder mal wg. Pressebetreuung wenig mitbekommen vom Programm, aber trotzdem ne Menge Spaß mit netten internationalen Kollegen und Freunden gehabt...
'Totaal Oraal' - Zwei Venloer Künstler visualisieren meinen 'Rap'
Auch wenn ich kein Poet bin und mich mehr als Handwerker in Sachen Text sehe, bei beim Projekt der Venloer Stichting Rondzien wollte ich dabei sein: Deutsche und niederländische Künstler lassen sich - ermutigt durch den Erfolg des Vorgängerprojekts 'Rond Frida (Kahlo)', die es als Wanderausstellung bis Antwerpen geschafft hatte - von Texten deutscher und niederländischer Schreiber inspirieren...
Gouden Haringwurst

Kein Piercing unter Freunden, sondern der Versuch, eine Ehrennadel am Freizeitdress zu fixieren. Hätte ich geahnt, was auf mich zu kommt, ich wäre im Dreiteiler erschienen.
Alles begann ganz unverfänglich mit einer lustigen Wurstperformance von Fredie Beckmans aus Amsterdam. Der mit Wurstmotiven Tätowierte im Sarah Wiener-T-Shirt las aus einem eigenen, illustrierten Wurstwerk vor und servierte verschiedene Wurstsorten. Dann schob sich die Silhouette von Joost Backus aus dem Grünbewuchs der für den nachbarschaftlichen Verkehr gesperrten Grenze...
Talkshow im Odapark

Philipp von Rosen und Wolfgang Linneweber
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung DANKE, MERCY, THANK YOU am Sonntag, 8. März 2009 hatte ich das Vergnügen, ein Gespräch mit dem Kölner Galeristen Philipp von Rosen führen zu dürfen...
Dialect Communication und Volker Kischkel alias ‚Mock’
Zukünftig wird der "kommerzielle" Mock von Dialect Communication vertreten.
Pressearbeit für die Venloer Stichting De Nis (Die Nische)

vlnr: Shaun Doyle, Wolfgang Linneweber, Mally Mallinson
Mit Vergnügen hat Dialect Communication die Pressearbeit für die Venloer Stichting De Nis (Die Nische) übernommen, die seit 2004 zwei Nischen an der Fassade des Venloer Rathauses mit pointierten Installationen bespielt...
Bundesverdienstkreuz für Dré Hanssen

vlnr: SJulia Streich, Wolfgang Linneweber, Jeu Hanssen, Ulf
Arlinghaus,, Ursula Albel, Maria und Dré Hanssen, Wiel Tulmans, Erik van den
Dungen, Thomas Schlütter,
Vorne rechts: Herbert Feilke, Frans Hanssen.
Nach fünf Jahren der Vorarbeit fand das Romanprojekt 'Gestohlene Jugend' mitdem Erscheinen der deutschen Übersetzung ein gutes Ende. Richtig spannend wurde es aber am 13. Juni 2008...
Meldungen - Archiv
Rock my Religion
Am 4. September durften sich die Kuratoren des Odapark Venray...
PR für den Odapark
Seit April übernimmt Dialect Communication in Arbeitsgemeinschaft mit Haringwurst...
Tourismus Flandern-Brüssel
Eine interessante Lektüre für kunstbegeisterte und sinnenfrohe...
Spinvis und Excelsior
Übersetzungen für niederländische Klangpoeten...
Gestohlene Jugend fand Verlag
Geschichtsverein Wuppertal velegt den Roman zum Schicksal limburgischer...
Netpointer 6 wird verschickt
So themenprall war die Nummer 6 des Kundenmagazins dass schließlich 12, statt...









